Sozialdemokratie im Abbruch

Sozialdemokratie im Abbruch

SPD im AbbruchLeseprobe Leseprobe Sozialdemokratie im Abbruch

Was vor der Bundestagswahl 2013 eigentlich schon abzusehen war, trat nach der Bundestagswahl ein: Rot-Grün bekam keine eigene Mehrheit. Durch die Erklärungen von SPD und Grünen, nach der Wahl nicht mit der Linkspartei zusammenzuarbeiten, verbauten sie sich die einzige Möglichkeit, ihre Wahlversprechen, die so weit von jenen der Linkspartei nicht entfernt waren, auch umzusetzen.

Bei der Bundestagswahl 2017 entschied sich die Sozialdemokratie dafür, den SPD-Europa-Politiker Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten und Parteichef zu ernennen. Schulz wurde zum »Wunder von Würselen« und mit Hoffnungen  und Erwartungen der Partei gnadenlos überfrachtet. In einem erheblichen Kontrast dazu stand die Unterstützung, die Schulz von der Parteispitze während des Wahlkampfes erfuhr.

Das Buch blickt einerseits zurück auf die Entwicklung innerhalb der SPD und deren Haltung zur Linkspartei, die im Jahr 1990 ihren Anfang nahm. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf den Regierungsjahren von SPD und Grünen sowie der SPD in den daruf folgenden großen Koalitionen bis hin zum Wahlkampf von Martin Schulz. Dabei wird nicht nur der Blick zurück geworfen sondern auch ein Entwurf für einen politisch links orientierten Politik gewagt.

Bei BoD als Taschenbuch oder als E-Book.

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E-Book Einführungspreis € 3.49 bis ca. 19. December 2018, danach € 4.99

Klappentext:

Am 27. September 2009 erntete die SPD ihr bis dahin schlechtestes Wahlergebnis in der Geschichte der Bundesrepublik. Schon in der Woche darauf sicherte sich die Fraktion der Agenda-2010-Befürworter die Macht in der Partei, um dafür zu sorgen, daß niemand vom neoliberalen Glauben abfalle.

Mit der Nominierung von Martin Schulz für die Bundestagswahl 2017 schien die Wende zu kommen. Doch am Wahlabend des 24. September 2017 stürzten die Sozialdemokraten abermals ab und erreichten das nunmehr schlechteste Ergebnis ihrer bundesdeutschen Geschichte.

Dieses Buch zeichnet den Weg der SPD in den Abgrund der Bundestagswahlen von 2009 und 2013 nach, der letztlich bis hin zur Bundestagwahl 2017 führte. Welche Entscheidungen mögen dazu beigetragen haben, daß die Wähler/innen der Partei davongelaufen sind? Welche Signale sendet die SPD für einen programmatischen Wandel gerade in der Sozialpolitik? Warum glaubten die Wähler/innen bei der Bundestagswahl 2013 der SPD nicht, daß sie soziale Ziele verfolge? Was führt die SPD immer weiter in den Abgrund? Warum hatte die Partei auch 2017 keine realistische Machtperspektive?

Der Politologe und Krimi-Autor Richard Bercanay befaßt sich in seinem Buch mit den vergangenen zwanzig Jahren der SPD. Dabei gewährt er einen Überblick über Entscheidungen und personelle Entwicklungen, die zum Absturz der SPD beigetragen haben. Dies alles nicht ohne eine Perspektive für eine linke Alternative aufzuzeigen, in die die SPD einbezogen werden soll.

 

 

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3 Antworten zu Sozialdemokratie im Abbruch

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